SPD Weingarten fordert Erhalt der Grünflächen

Veröffentlicht am 18.10.2019 in Ortsverein

Pressemitteilung

SPD Weingarten fordert Erhalt der Grünflächen

Die Grünflächen in Weingarten müssen erhalten bleiben. Die Waldgebiete in städtischem Besitz sind künftig als Naherholungswald zu nutzen und nicht, wie bisher zu forstwirtschaftlichen Zwecken. Der wertvolle Baumbestand im Stadtgebiet soll künftig durch eine kommunale Satzung geschützt werden. Mit diesen Forderungen aus ihrem Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2019 meldet sich der SPD-Ortsverein Weingarten in der aktuellen Debatte um das Stadtentwicklungskonzept zu Wort.

 

Bedroht sieht der Ortsverein insbesondere die Grünfläche im Gebiet Reutebühl / Hallersberg nordöstlich des Kreuzbergweihers. Im Gegensatz zum geltenden Regionalplan, der dieses Gebiet als Teil des  regionalen Grünzugs ausweist, weist der geltende städtische Flächennutzungsplan hier in Teilen eine Bebauung aus. Die SPD-Fraktion hat dazu bereits einen Antrag gestellt, den Flächennutzungsplan zu ändern und sich im Zuge der Anhörung des neuen Regionalplans für die bisher geltende Ausdehnung des regionalen Grünzugs auszusprechen. Bislang hat sich der Gemeinderat mit diesem Thema noch nicht befasst. Die  Weingartener Sozialdemokraten sind besorgt, dass her Fristen versäumt werden könnten und mahnen eine zügige Beratung des Antrags an.

 

Auch hinsichtlich der im Anhörungsentwurf des neuen Regionalpans ausgewiesenen Baugebiete in der Schussenaue spricht sich der Ortsverein für ein restriktives Vorgehen aus. Schließlich sollen die Flächen mindestens bis 2035 reichen und für die nächste Fortschreibung des Flächennutzungsplans in 15 Jahren sollte noch Spielraum bleiben. Die Weingartener SPD bekennt sich zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums, plädiert aber zugleich dafür, das Schwergewicht auf eine urbane Verdichtung der Bebauung zu legen, wie sie der Stadt als Teil des Oberzentrums der Region Bodensee-Oberschwaben angemessen ist. Neue Baugebiete sollen ausschließlich für den sozialen Wohnungsbau geplant werden.

 

Zugunsten der Naherholung, aber auch zum Schutz der Artenvielfalt und dem Erhalt der Kulturlandschaft soll Weingarten auf die forstwirtschaftliche Nutzung ihrer Wälder verzichten und ihren Baumbestand unter den Schutz einer Satzung stellen. Weingarten hat nur eine kleine Waldfläche, die derzeit intensiv als Wirtschaftswald genutzt wird. Zugleich aber dient sie in vielfältiger Weise der Naherholdung. Zudem gilt es, den Wald so zu erhalten und zu pflegen, dass die natürliche Artenvielfalt und die natürliche Walddynamik gestärkt werden. Dem aber steht die vorrangig forstwirtschaftliche Nutzung entgegen.

 

Peter Didszun
(Pressereferent)

 

Ortsverein bei Facebook


Besuchen Sie uns gerne auch auf Instagram unter dem Namen:spd_ov_weingarten  
   

Abgeordnete der SPD

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

WebsoziInfo-News

24.09.2020 14:34 Bernhard Daldrup zum Baukindergeld
Fristverlängerung für Baukindergeld hilft bauwilligen Familien Die Bundesregierung plant, den Förderzeitraum für das Baukindergeld um weitere drei Monate bis zum 31. März 2021 zu verlängern. Damit entspricht das Kabinett der Forderung der SPD-Bundestagsfraktion, die eine Verlängerung zur Überbrückung coronabedingter Verzögerungen angeregt hat. Die Verlängerung ermöglicht bauwilligen Familien größere Planungssicherheit und Klarheit. „Viele Familien hatten wegen coronabedingter Verzögerungen

20.09.2020 16:31 Startschuss zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie
Heute ist Welt-Alzheimertag. SPD-Fraktionsvizin Bärbel Bas hält es für ein wichtiges Signal, dass in dieser Woche die Umsetzung der Nationalen Demenstrategie beginnt. „Es ist ein wichtiges Signal, dass in dieser Woche der Startschuss zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie fällt. Damit sollen 162 konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, um das Leben für die Demenzkranken lebenswerter zu gestalten.

20.09.2020 16:29 Rassismus-Studie wäre im Sinne der Polizist*innen
SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese kann nicht nachvollziehen, dass der Innenminister eine Rassismus-Studie bei der Polizei ablehnt. Sie wäre im Sinn der Polizist*innen, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. „Dass sich Horst Seehofer trotz der Aufdeckungen bei der Polizei in Mülheim weiterhin stur gegen eine unabhängige Studie stellt, ist falsch und nicht nachvollziehbar. Eine Studie, die

Ein Service von websozis.info

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Alle Termine öffnen.

28.09.2020, 19:30 Uhr Krisenfestes Klassenzimmer in Crailsheim
Die durch die Corona-Krise verursachte Schließung der Schulen hat gezeigt, dass das baden-württembergische …

Alle Termine