Ampelkoalition fördert Kultureinrichtungen und Denkmäler in Baden-Württemberg: 50 Mio. Euro vom Bund

Veröffentlicht am 30.09.2022 in Pressemitteilungen

Es ist ein guter Tag für die Kultur in Baden-Württemberg: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung für insgesamt sechs Projekte im Ländle eine Förderung durch den Bund in Höhe von zusammen gut 50 Mio. Euro beschlossen. Das teilte jetzt der Vorsitzende der 22-köpfigen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Martin Gerster, mit.

Ganze 25 Mio. Euro stehen für das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg zur Verfügung, in Mannheim soll mit 200.000 Euro Förderung ein Lern- und Begegnungsort gegen Antiziganismus entstehen. Die dringend benötigte Sanierung des Theaters in Freiburg wird vom Bund mit 13,3 Mio. Euro bezuschusst und im Alten Schlachthof in Karlsruhe können jetzt mit 650.000 Euro ein Veranstaltungs- und ein Proberaum eingerichtet werden. Das Projekt ‚Haus der Insekten‘ in Reutlingen wird mit 600.000 Euro gefördert und im Zollernalbkreis kann der Festungskranz der Hohenzollernburg bei Hechingen saniert werden. 11 Mio. Euro steuert der Bund hier bei. „Mit dem heutigen Beschluss im Haushaltsausschuss und diesem beträchtlichen finanziellen Beitrag des Bundes können bedeutsame kulturelle Einrichtungen und Kulturdenkmäler in unserer Region saniert, modernisiert oder neu gebaut werden. Wir erhalten weithin bekannte Denkmäler wie z.B. die Hohenzollernburg bei Hechingen für nachfolgende Generationen und stärken die Kulturszene mit Vorhaben in Freiburg und Karlsruhe. Außerdem ist es ein erklärtes Ziel der Ampelfraktionen, dass Kultur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Darauf haben wir bei der Auswahl Wert gelegt“, so Martin Gerster, der selbst Mitglied des Haushaltsausschusses ist.

Mit dem Programm „KulturInvest“ fördert der Bund investive Maßnahmen, unter anderem Modernisierung, Sanierung, Restaurierung, Um- oder Neubau bei kulturellen Einrichtungen, Objekten und Kulturdenkmälern sowie Ausstellungen von gesamtstaatlicher Relevanz. Insgesamt hatten sich 119 Vorhaben auf eine Förderung beworben, das Fördervolumen war mit 600 Mio. Euro zweifach überzeichnet. 47 Kulturprojekte wurden durch die Abgeordneten des Haushaltsausschusses als besonders förderwürdig ausgewählt, insgesamt stehen 307 Mio. Euro Förderung durch den Bund bereit.

„Angesichts der bundesweit großen Konkurrenz ist es ein großer Erfolg, dass jeder sechste Euro aus dem Programm in Baden-Württemberg investiert wird. Die Kulturprojekte haben offensichtlich überzeugt, entscheidend war aber auch die große Unterstützung durch die SPD-Abgeordneten vor Ort, die sich für die Projekte in ihren Wahlkreisen und Betreuungswahlkreisen stark gemacht haben“, erläutert Gerster.

„Die Projektauswahl zeigt auch: Kultur ist vielseitig – auch bei uns in Baden-Württemberg. Von Insekten bis Burgzinnen, von Lernorten bis ins Theater ist alles dabei. Die Corona-Pandemie hat der Kulturszene schwer zugesetzt, daher begrüße ich dieses Signal des Bundes auch vor diesem Hintergrund“, so der Abgeordnete abschließend.

 

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