„Völlige Realitätsferne“: Mast kritisiert Wolfs Aussagen zur Bildungspolitik

Veröffentlicht am 09.02.2015 in Landespolitik

SPD-Generalsekretärin Katja Mast hat CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf in der Bildungspolitik „völlige Realitätsferne“ vorgeworfen. Insbesondere in Sachen Gemeinschaftsschule lebe der CDU-Politiker „offenbar auf einem anderen Stern“, so Mast.

„Im Landkreis Tuttlingen gibt es vier Gemeinschaftsschulen. Dem Vernehmen nach hat sich der dortige Wahlkreisabgeordnete Wolf aber noch kaum blicken lassen“, so die SPD-Politikerin.

„Der Spitzenkandidat der CDU sollte sich vielleicht mal intensiver vor Ort erkundigen, bevor er wieder seine ideologischen Grabenkämpfe führt. Herr Wolf ist nicht nah bei den Menschen, sondern redet über deren Köpfe hinweg.“

Auch Wolfs jüngste Aussagen zur Realschulen seien „von Realitätsverweigerung geprägt“, so Mast. „Die Landesregierung hat hier bekanntlich längst ihre Hausaufgaben gemacht und braucht von Herrn Wolf keinen Nachhilfeunterricht.“

Ferner wies die Generalsekretärin darauf hin, dass Kultusminister Stoch in den nächsten Tagen den Gesetzentwurf zur Inklusion an Schulen vorlegen werde. „Das alles zeigt: Wir gehen bildungspolitisch Schritt für Schritt in die Zukunft, um jedem Kind und jedem Jugendlichen in Baden-Württemberg bestmögliche Chancen zu geben. Herr Wolf beschäftigt sich derweil mit der Vergangenheit.“

 

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