SPD Weingarten gegen Erhöhung der Hundesteuer

Veröffentlicht am 14.12.2019 in Gemeinderatsfraktion

SPD-Fraktion: Doris Spieß, Birgit Ewert und Udo Mann

Weingarten im Blick: Aus den Fraktionen des Gemeinderats

SPD-FRAKTION   Doris Spieß, Birgit Ewert und Udo Mann

Pawlowscher Reflex der Kämmerei

Man spricht von einem Pawlowschen Reflex, wenn auf einen Reiz hin eine automatisch ablaufende  Reaktion erfolgt. Der Nobelpreisträger Pawlow hat diesen Reflex beim Speichelfluss von Hunden ermittelt.

Mit Hunden hat auch der Pawlowsche Reflex der Weingärtner Kämmerei zu tun. Aber in ganz anderer Weise –  nämlich mit der Hundesteuer. Immer dann, wenn in der Stadtkasse Ebbe ist – und das ist ja regelmäßig der Fall – folgt die quasi automatisch ablaufende Reaktion: Hundesteuer erhöhen!

So hat die Kämmerei zum dritten Mal in wenigen Jahren dem Gemeinderat vorgeschlagen, die Hundesteuer zu erhöhen: von damals 60 Euro auf jetzt 120 Euro und für einen Zweithund auf jetzt 240 Euro. Die SPD-Fraktion hat diesem Vorschlag geschlossen nicht zugestimmt, weil wir das Vorgehen für unausgewogen, unfair und unsozial halten.

Bestraft werden die Ehrlichen, die ihren Hund oder Zweithund korrekt anmelden. Ein Hund ist für den Halter oftmals ein wichtiger Gesundheits- und Sozialfaktor. Ein Hund ist für viele ältere Personen ein Partner gegen die Einsamkeit. Der Gassigang bei jedem Wetter fördert die Gesundheit. Die Halter müssen Futter, Tierarztkosten und die Hundesteuer aufbringen. Mit dem erhöhten Steuersatz ist Weingarten die hundefeindlichste Stadt im ganzen Regierungsbezirk Tübingen. Unfair finden wir, dass die Stadt sich den Luxus leistet, als einzige der Region, auf Einnahmen aus einer Sondernutzungssatzung zu verzichten. Es ist eben immer noch leichter, einer alten Frau mit Hund erneut 20 Euro aus der Tasche zu ziehen, als für die Nutzung des öffentlichen Straßenraums von Gastronomie und Handel einen angemessenen Beitrag zu verlangen.

Quelle: Weingarten im Blick, Ausgabe 41/2019 vom 29.11.2019

 

 

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