Sorge um einzigartigen Naturraum - Teil 2

Veröffentlicht am 27.07.2018 in Gemeinderatsfraktion

Unter dieser Überschrift berichtete die Schwäbische Zeitung am 24. Juli über die aktuelle Diskussion in Weingarten und im Regionalverband, den geschützten Grünzug Reutebühl in Weingarten zu verkleinern. Auch die SPD-Fraktion im Regionalverband setzt sich nachdrücklich dafür ein, den Grünzug Reutebühl/ Hallersberg ungeschmälert zu erhalten und hat dazu diesen Antrag eingebracht:

Antrag der SPD-Fraktion im Regionalverband

Die SPD-Fraktion beantragt, das Gebiet Reutebühl / Hallersberg in Weingarten nordöstlich des Kreuzbergweihers gemäß dem geltenden Regionalplan von 1996 im geschützten Bereich des Regionalen Grünzugs zu belassen.

In dem am 15.2.2015 beschlossenen Regionalen Freiraumkonzept für die Region Bodensee-Oberschwaben heißt es:

Begründung:

„In Landschaftsräumen mit überdurchschnittlicher Inanspruchnahme des Freiraums durch Siedlungstätigkeit ("Siedlungsdruck") soll zur Sicherung der Freiraumfunktionen (insbesondere Naherholung, land- und forstwirtschaftliche Produktion, Frischluftbildung und Durchlüftung) die bauliche Entwicklung ebenfalls durch Regionale Grünzüge sowie durch Grünzäsuren geregelt werden. Zu diesen Räumen gehören insbesondere der Verdichtungsraum Friedrichshafen-Ravensburg-Weingarten sowie der Bodenseeuferbereich. (s. auch LEP 2002 PS 6.2.4)“

Dies trifft auf das hier angesprochene Gebiet zu. Es ist Teil der östlichen Hanglage im mittleren Schussental und damit für den Luftaustausch relevant. Es weist eine hohe Artenvielfalt auf und hat einen hohen Freizeit- und Erholungswert. Die dortigen Wiesen und Felder sollten daher eher noch ökologisch aufgewertet werden durch Umwandlung in Blühwiesen zur Förderung der Artenvielfalt. Es schließt sich unmittelbar an die Grünzonen des Kreuzbergfriedhofs und des Kreuzbergweihers an, Gebiete, die ebenfalls bedeutende Funktionen für das religiöse Leben der Stadt bzw. für die Erholung ihrer Bürger haben.

Die von der Verbandsversammlung in ihrer Antwort auf meine Anfrage vertretene Auffassung, es gebe keine Gründe, die der baulichen Entwicklung der Stadt auf diesem Gebiet entgegenstünden, ist offensichtlich falsch. Es ist ja im geltenden Regionalplan im geschützten Bereich enthalten und Gründe dafür, dass die dafür geltenden Kriterien nicht mehr relevant sind, sind nicht erkennbar. Im Gegenteil: sein Schutz entspricht dem Freiraumkonzept unserer Region.

Der Hinweis auf die begrenzte räumliche Entwicklungsmöglichkeit der Stadt mit ihrer geringen Gemarkung, verfängt insofern nicht, als die Stadt mit dem Schuler-Areal ein umfangreiches Gebiet im Stadtkern von Weingarten entwickeln kann.

Peter Didszun für die SPD-Fraktion

 

Ortsverein bei Facebook


Besuchen Sie uns gerne auch auf Instagram unter dem Namen:spd_ov_weingarten  
   

Abgeordnete der SPD

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

WebsoziInfo-News

07.07.2020 10:33 Digitale Ausstattungsoffensive – 500 Millionen für mehr Bildungsgerechtigkeit
Gute Nachrichten für Schülerinnen und Schüler, die zuhause nicht auf Laptops zugreifen können. Auf Initiative der SPD stellt der Bund den Ländern ab sofort 500 Millionen Euro bereit, damit diese Laptops oder Tablets an Kinder und Jugendliche ausleihen. „Eine tolle Zukunftsinvestition, damit auch wirklich alle Kinder und Jugendliche gleichberechtigt lernen können“, sagt SPD-Chefin Saskia Esken.

07.07.2020 10:14 Rix/Ortleb zu Gleichstellungsstiftung
Gleichstellungsstiftung des Bundes kommt Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion haben sich die Koalitionsfraktionen auf die Einrichtung einer Stiftung zur Förderung der Gleichstellung verständigt und damit den Weg für eine nachhaltige Gleichstellung in allen Lebensbereichen geebnet. „Gleichstellung in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ist eine der zentralen Gerechtigkeitsfragen unserer Zeit. Mit der Einrichtung der Gleichstellungsstiftung nehmen wir die

04.07.2020 10:29 Kohleausstieg: Strukturwandel verantwortungsvoll gestalten
Der Deutsche Bundestag hat heute das Kohleausstiegsgesetz und Strukturstärkungsgesetz beschlossen und stellt damit die Weichen für eine sozialverträgliche und klimaneutrale Wirtschafts- und Energiepolitik. „Zum ersten Mal hat eine Bundesregierung einen klaren Pfad für einen ökonomisch- und sozialverträglichen und rechtssicheren Kohleausstieg vorgelegt. Energiewende wird jetzt sehr konkret. Das ist weit mehr als das, was vor drei

Ein Service von websozis.info

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden