SPD Baden-Württemberg: Gesetzlicher Mindestlohn und Bürgerversicherung müssen zentrale Themen bleiben

Veröffentlicht am 19.06.2007 in Landespolitik

Die SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Ute Vogt hat die Ergebnisse des Koalitionsausschusses im Bund als "spürbare Verbesserungen für viele Menschen in Deutschland und Baden-Württemberg" kommentiert.

"Das Glas ist halb voll", sagte die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende, die die Fortschritte beim Mindestlohn und in der Pflegerversicherung hervorhob, gleichzeitig aber auch die eigenständigen Positionen der SPD im Blick auf die Zukunft unterstrich.

"Schritt für Schritt müssen wir die Blockade der Union bei der Arbeitnehmerpolitik überwinden", erklärte Vogt. "Der gesetzliche Mindestlohn und die Bürgerversicherung stehen für uns weiterhin ganz oben auf der Agenda."

Die SPD-Landeschefin betonte, mit der Ausweitung des Entsendegesetzes für bis zu zwölf Branchen sowie der Modernisierung des Mindestarbeitsbedingungsgesetzes habe die SPD mehr Schutz gegen Armutslöhne durchgesetzt. So würden etwa die Zeitarbeitsfirmen, die Wach- und Sicherheitsdienste, die Entsorgungswirtschaft, die Postdienste und die Systemgastronomie neu in das Entsendegesetz aufgenommen.

"Von diesem Teilerfolg werden bundesweit mindestens zwei Millionen und im Land mehrere hunderttausend Beschäftigte profitieren", so Vogt, die ankündigte, das Thema Mindestlöhne gerade in Baden-Württemberg weiter zu forcieren. "Wir bleiben dabei: Unser Land braucht einen gesetzlichen Mindestlohn."

Im Hinblick auf die Erfolge bei der Pflegeversicherung würdigte die SPD-Landesvorsitzende ausdrücklich die zusätzlichen Leistungen für Demenzkranke und für ambulante Pflege. "Für viele kranke Menschen und ihre Angehörigen bedeuten diese Verbesserungen große Erleichterungen", so Vogt, die darauf hinwies, dass mit diesen Verhandlungsergebnissen auch Forderungen des Landesvorstands der SPD Baden-Württemberg umgesetzt wurden.

"Klar ist aber auch: Wir wollen die gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen zu Bürgerversicherungen um- und damit die Solidarität der Starken mit den Schwachen ausbauen", so die SPD-Politikerin. "Das ist SPD pur."

 

Homepage SPD-Landesverband

Abgeordnete der SPD

Ortsverein bei Instagram

https://www.instagram.com/spd_wgt/

Unsere Landtagskandidaten 2026

Paul Frank ist der SPD-Kandidat für die Landtagswahl, Vanessa Holly ist Ersatzbewerberin. Paul Frank tritt für die SPD im Wahlkreis 69 (Ravensburg) an, zu dem auch Weingarten gehört. 

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

WebsoziInfo-News

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden