Landesfrauenrat: SPD fordert bessere finanzielle Förderung

Veröffentlicht am 10.11.2017 in Landespolitik

SPD-Generalsekretärin Luisa Boos fordert anlässlich der heutigen Neuwahl des Landesfrauenrats eine bessere finanzielle Ausstattung des Verbands. "Die Landesregierung lässt den Frauenrat am ausgestreckten Arm verhungern. Gerade die Grünen können sich ihre Sonntagsreden von Geschlechtergerechtigkeit und Frauenförderung sparen, wenn hier nicht endlich etwas passiert", so Boos.

Die Generalsekretärin bedankte sich ausdrücklich bei der scheidenden Vorsitzenden Manuela Rukavina für deren "leidenschaftlichen und hochprofessionellen" Einsatz. "Manuela Rukavina hat trotz widriger Umstände unglaublich viel für die Frauen in Baden-Württemberg bewirkt. Das war einfach vorbildlich."

Die SPD-Politikerin erinnerte daran, dass die ehemalige Sozialministerin Katrin Altpeter in der letzten Legislaturperiode die Fördermittel für den Landesfrauenrat aufgestockt habe. Seitdem habe sich nichts mehr getan. Boos fordert nun eine Erhöhung der Fördermittel auf 150 000 Euro im Jahr. Kurzfristig notwendig sei vor allem eine Übergangsfinanzierung von 30 000 Euro, um die Arbeitsfähigkeit aufgrund von Krankheitsfällen im hauptamtlichen Bereich überhaupt aufrecht zu erhalten. "Die politische Arbeit des Landesfrauenrats ist für Baden-Württemberg wertvoll und unverzichtbar. Sozialminister Lucha kann hier zeigen, wie ernst er die Frauenpolitik wirklich nimmt."

 

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