Den Schwächsten der Gesellschaft verpflichtet -
 Kreis-SPD besucht Dornahof

Veröffentlicht am 25.09.2010 in Kreisverband

Hohen Respekt zollte der Vorsitzende der Ravensburger Kreis-SPD, Otto Ziegler, der Arbeits- Wohnungslosenhilfe „Dornahof“ bei Altshausen. Zusammen mit den Landtagskandidaten im Wahlkreis 69 Ravensburg, Christel Ulmer und Fabian Börner, sowie weiteren Vertretern der Kreisvorstands und der Kreistagsfraktion der SPD ließ sich Otto Ziegler, über die Situation des Dornahof unterrichten. Die Delegation zeigte sich beeindruckt, mit welcher Energie sich Leiter Albrecht Weil und sein Team der sozialen Integration der Hilfesuchenden und der Gestaltung eines gemeinsamen Lebens dieser Schwächsten unserer Gesellschaft, widmen.

Albrecht Weil seinerseits bedankte sich für das Interesse der Sozialdemokraten an seiner Einrichtung. Sie bedürfe der ständigen Unterstützung aller politischen Kräfte der Region. Weil zeichnete ein realistisches Bild der Situation Zwar sei der Dornahof finanziell nie auf Rosen gebettet gewesen, jedoch habe die Ausstattung bislang ausgereicht, um die Aufgaben entsprechend den Richtlinien der überörtlichen Träger zu erfüllen. Bei 225 Heimplätzen lag die Belegung 2009 bei durchschnittlich 194,8 Bewohnern. Damit entspreche die Zahl der Heimplätze dem Bedarf .Das Dienstleistungsangebot an die Hilfsbedürftigen sei ausreichend, um dem Gebot „ambulant vor stationär“ entsprechen zu können. In Anbetracht der überall klammen öffentlichen Haushalte sei sein Erwartungshorizont zunächst darauf ausgerichtet, das Hilfsangebot auf dem derzeitigen Niveau zu halten.
Sorge macht Weil die anstehende Sanierung des Hauses 1. Sie sei notwendig, damit das Heim den landesrechtlichen Standard von 14 qm je Wohneinheit erfüllt. Die Finanzierung dieser Maßnahme ist jedoch noch nicht gesichert. Die künftige Entwicklung sieht Weil durch den steigenden Anteil jugendlicher Klienten unter 25 Jahre sowie weiblicher Klienten geprägt. Beides seien indirekte Auswirkungen der „Hartz-Gesetze“. Für diese Gruppen müssten spezielle Angebote entwickelt werden. „Wir spüren es, die Anforderungen an das Leben sind gestiegen. Viele kommen da nicht mehr mit.“
Andererseits sei die Verweildauer im Heimbereich länger geworden. Das Durchschnittsalter der Heimbewohner liege bei 57 Jahren. Die Mobilität werde geringer. Der Anteil der Langzeithilfen steige. Die Gesamtkosten für eine stationäre Unterbringung liegen bei 50 € pro Tag. Für diese Klientel gelte es, ein menschenwürdiges Leben zu organisieren. Dazu gehört nach den Worten Weils insbesondere ein geregelter Tagesablauf mit Arbeit und Beschäftigung. Entgegen einem verbreiteten Vorurteil arbeiteten die Bewohner des „Dornahof“ in der Regel gern, betonte der Heimleiter.
Als Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion sicherte Rainer Marquart zu, seine Fraktion werde berechtigte Haushaltsanforderungen des „Dornahof“ unterstützen. Einig waren sich die SPD-Vertreter in der Einschätzung, dass nur eine wirkungsvolle und absichernde Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik das Abrutschen von Menschen in die Wohnungslosigkeit mit allen ihren Begleitumständen verhindern können.

 

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