Aktion gegen Spielhallen geht weiter

Veröffentlicht am 08.12.2009 in Ortsverein
  • Gegen Spielhallen: 1.104 Unterschriften an Oberbürgermeister Ewald übergeben
Die beachtliche Anzahl von 1104 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Weingarten hat sich in einer Unterschriftenaktion gegen die Einrichtung weiterer Spielhallen in der Welfenstadt ausgesprochen. Die Unterschriften sind hauptsächlich im Juni an Infoständen, in einigen Geschäften und in Nachbarschaftskreisen gesammelt worden. Der Weingartener SPD-Ortsverein hatte zu dieser Unterschriftenaktion aufgerufen.

.
Wenn auch vorläufig etwas Ruhe zu diesem Thema eingekehrt ist, weil es an einem zunächst vorgesehenen Standort inzwischen zu einer anderen Verwendung gekommen ist, bleibt das Thema weiterhin aktuell. Im Rahmen der Beratungen um den seit Sommer bei der Stadtverwaltung in Arbeit befindlichen „strategischen Bebauungsplan“ wird erneut über das Problem der Spielhallen in Weingarten beraten werden.

Dies hat die Initiatoren veranlasst, die Unterschriftlisten nunmehr auch formell im Rathaus abzugeben, nachdem sie Oberbürgermeister Markus Ewald schon vorher über die Aktion und das Ergebnis informiert hatten. Am vergangenen Freitag hat die Übergabe der Unterschriftslisten durch die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und Stadträtin Doris Spieß und die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Helga Bayha stattgefunden. In einem Begleitbrief wird Oberbürgermeister Markus Ewald darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Unterschriftenaktion nicht nur gegen ein spezielles Vorhaben gerichtet habe, sondern das generelle Anliegen enthalte, dass die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner „keine weiteren Spielhallen in Weingarten“ wünschen.

In ihrem Appell beziehen sich die Unterzeichner auf die bereits hohe Zahl von Spielgeräten in Weingarten und weisen auf die negativen Folgen einer Konzentration von Spielhallen hin, die zu Spielsucht, Kriminalität und Belästigung der Bewohner im Umfeld solcher Einrichtungen führen könne. Sie fordern von den Verantwortlichen, „intensiv alle Möglichkeiten auszuloten und zu nutzen, dass keine weiteren Spielhallen mit Geldspielautomaten nach Weingarten kommen.“

Im Anschluss an ein Gespräch mit OB Ewald äußerte Doris Spieß die Hoffnung und Erwartung, dass Stadtverwaltung und Gemeinderat den Appell so vielen Bürgerinnen und Bürger der Stadt auch wirklich ernst nehmen.

Peter Didszun
Pressereferent

 

Abgeordnete der SPD

Ortsverein bei Instagram

 

Instagram:

https://www.instagram.com/spd_wgt/

   

Unsere Landtagskandidaten 2026

Paul Frank ist der SPD-Kandidat für die Landtagswahl, Vanessa Holly ist Ersatzbewerberin. Paul Frank tritt für die SPD im Wahlkreis 69 (Ravensburg) an, zu dem auch Weingarten gehört. 

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

WebsoziInfo-News

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden