Nils Schmid: „Es ist eine Unverfrorenheit, wenn Herr Strobl nun ausgerechnet demjenigen Selbstverschulden vorwirft, der unschuldig Opfer von Gewalt geworden ist“
Nils Schmid: „Es ist eine Unverfrorenheit, wenn Herr Strobl nun ausgerechnet demjenigen Selbstverschulden vorwirft, der unschuldig Opfer von Gewalt geworden ist“
SPD-Landeschef Nils Schmid hat Ministerpräsident Mappus in seiner Eigenschaft als CDU-Landesvorsitzender aufgefordert, seinen Generalsekretär Strobl in die Schranken zu weisen. Anlass ist die Formulierung Strobls, die dieser im Nachgang der Flaschenwürfe gegen den SPD-Fraktionsvorsitzenden Claus Schmiedel bei der Demonstration gegen Sozialabbau am 12. Juni getätigt hatte: „Schmiedel bekommt eins auf den Frack“. SPD-General Peter Friedrich hatte Strobl daraufhin aufgefordert, diese Formulierung zurückzunehmen. Dies hat Strobl heute verweigert und Schmiedel indirekt eigene Schuld durch bloße Teilnahme an dieser Demonstration vorgeworfen.
„Es ist eine plumpe Unverfrorenheit, wenn Herr Strobl nun ausgerechnet demjenigen Selbstverschulden vorwirft, der unschuldig Opfer von Gewalt geworden ist“, so Schmid. „Da werden die die Tatsachen bewusst ins Gegenteil verdreht. Ein ganz plumpes Ablenkungsmanöver.“
Schmid wies ferner darauf hin, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende auf Einladung der Gewerkschaften bei der Demonstration gesprochen habe. „Das werden wir auch in Zukunft tun. Und zwar gerne, auch, wenn es der CDU nicht passt.“
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