SPD fordert stärkere Förderung der Windenergie

Veröffentlicht am 07.07.2009 in Landespolitik

Ute Vogt: „Die Landesregierung verschläft hier eine wichtige Zukunftschance für unsere Zulieferindustrie“

Die SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt hat von der Landesregierung stärkere Anstrengungen bei der Förderung der Windenergie eingefordert. „Die Landesregierung verschläft hier eine ganz wichtige Zukunftschance für unsere Zulieferindustrie“, so Vogt. „Was wir brauchen, ist eine offensive Ansiedlungsstrategie für Unternehmen aus dieser Branche über Baden-Württemberg hinaus.“
 
Die SPD-Chefin erklärte, Baden-Württemberg verfüge über exzellente Standorte für die Windenergie. Allerdings verlaufe der Ausbau langsamer als in anderen Binnenländern. Mit gerade einmal fünf Prozent Ausschöpfung des regionalen Windpotenzials liege Baden-Württemberg nur auf dem 14. Platz aller 16 Bundesländer.
 
Dabei gehe der Ausbau der Windenergie erfahrungsgemäß auch mit der Ansiedlung von Unternehmen der Branche einher. In Baden-Württemberg seien hier insbesondere Zulieferer vertreten, die aus dem traditionellen Maschinenbau stammen und inzwischen Teile für Windanlagen produzieren oder deren Errichtung oder Betrieb übernehmen. Daneben gebe es zahlreiche Ingenieur- und Planungsbüros, die den Ausbau der Windenergie vorbereiten und begleiten. „Damit schafft die Branche mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Baden-Württemberg als der noch geringe Ausbaustand der Windkraftnutzung vermuten lässt“, so Vogt.

 

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