Passend zum Vortrag "Bessere Bildung für alle" von Norbert Zeller, MdL, auf dem SPD-Kreisparteitag am 29.09.2007 in Wolfegg erschien im neuen VORWÄRTS der folgende Kurzbeitrag zur Bildungpolitik in Baden-Württemberg.
BILDUNGSPOLITIK IN BEWEGUNG
FDP nun auch für die sechsjährige Grundschule?
Angeschoben durch die neueste OECD-Studie 2007, die Deutschland erneut schlechte Zensuren erteilte, kommt in die bildungspolitische Landschaft immer mehr Bewegung. Mittlerweile plädiert offenbar auch die FDP für eine Abkehr vom starren dreigliedrigen Schulwesen in Baden-Württemberg. Zum Einschwenken ihres Fraktionsvorsitzenden Ulrich Noll auf die Forderung nach einem längeren gemeinsamen Lernen und auf die Einführung der 6-jährigen Grundschule sagte der SPD-Schulexperte Norbert Zeller: "Willkommen im Klub!"
Die Erkenntnis, dass von längerem gemeinsamem Lernen alle profitierten, setze sich immer mehr durch. Der Druck auf die CDU und ihren Kultusminister steige. "Unser Bildungsaufbruch zeitigt Früchte." Zeller unterstrich, dass es mit SPD, Grünen und FDP im Landtag nun eine Mehrheit für eine Reform des dreigliedrigen Schulsystems gebe. Er verwies auf den SPD-Gesetzentwurf, der die 6-jährige Grundschule und daran anschließend die 4-jährige Gemeinschaftsschule vorsieht. "Wir freuen uns bei der Abstimmung im Landtag auf die FDP-Abgeordneten als neue Bündnispartner", so Zeller augenzwinkernd.
Quelle: vorwärts Oktober 2007
Ebenfalls in Wolfegg erläuterte Rudolf Bosch, Rektor der Kuppelnauschule Ravensburg, in einem hochinteressanten Beitrag die Forderungen der von ihm mitgegründeten Lehrer- und Eltern-Initiative "länger gemeinsam lernen baden-württemberg".
Weitergehemde Informationen zur den Vorstellungen der SPD auf der Internetseite "Bildungsaufbruch" der SPD-Landtagsfraktion


