Ukraine: Diplomatie ist Gebot der Stunde

Veröffentlicht am 15.04.2014 in Europa

Evelyne Gebhardt, Mitglied des Europäischen Parlaments und Spitzenkandidatin der SPDBW zur EU-Wahl, kommentiert die Ereignisse in der Ukraine:

„Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.“ Wer hätte gedacht, dass diese Aussage von Willy Brandt für uns Europäer und Europäerinnen wieder einmal so aktuell werden würde!

Der seit Wochen schwelende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine führt uns deutlicher als jede Geschichtsstunde vor Augen, dass Frieden in Europa keineswegs eine immer währende Selbstverständlichkeit ist.

Was derzeit auf unserem Kontinent, in unserer Nachbarschaft passiert, schockiert mich zutiefst. Wir sehen Demonstrationen, die in Gewalt ausufern, und Menschen, die vom einen Tag auf den anderen ihre Heimat verlieren. Wir sehen Berichte über Militärmanöver, Mobilmachung von Reservisten, Truppenbewegungen an den Grenzen. Diese Bilder rütteln uns auf und wecken ungute Erinnerungen an den Kalten Krieg, an überwunden geglaubte Gräben zwischen West und Ost.

Was tun in dieser angespannten Situation? Meine Botschaft ist klar: Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten sind gut beraten, jetzt kühlen Kopf zu bewahren. Diplomatie ist das Gebot der Stunde, Krieg ist kein Mittel der Politik. Wir dürfen nicht zurückfallen in militärstrategische Denkmuster. Europa muss auf Deeskalation und Vermittlung setzen. Das ist unsere Stärke.

Sicher müssen wir Fehler der Vergangenheit kritisch analysieren. Doch zuallererst müssen wir Europäer und Europäerinnen weiter mit einer Stimme sprechen und uns als Vermittler zwischen der Ukraine, Russland und den USA für eine diplomatische Lösung der gegenwärtigen Krise einsetzen.

Über allem steht dabei für uns Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen das Ziel, den Frieden in Europa zu erhalten, auch jenseits der Grenzen der Europäischen Union. Wir wollen keinen Kalten Krieg und keinen Eisernen Vorhang mehr. Diese Zeiten müssen der Vergangenheit angehören.

Wir brauchen nichts nötiger als den Frieden, weil Frieden das höchste Gut und die Grundvoraussetzung für Freiheit, Demokratie und Wohlstand ist. Für diese Überzeugung steht die europäische Sozialdemokratie wie keine andere politische Kraft. Aus dieser Überzeugung heraus wollen wir auch in Zukunft Politik gestalten!

 

Homepage SPD-Landesverband

Abgeordnete der SPD

Ortsverein bei Instagram

 

Instagram:

https://www.instagram.com/spd_wgt/

   

Unsere Landtagskandidaten 2026

Paul Frank ist der SPD-Kandidat für die Landtagswahl, Vanessa Holly ist Ersatzbewerberin. Paul Frank tritt für die SPD im Wahlkreis 69 (Ravensburg) an, zu dem auch Weingarten gehört. 

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

WebsoziInfo-News

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden