SPD-Spitzenkandidat unterstützt Gewerkschaften am Aktionstag

Veröffentlicht am 23.02.2011 in Politik

Nils Schmid: „Wir werden den Missbrauch in der Leih- und Zeitarbeit stoppen und Baden-Württemberg zum Musterland Guter Arbeit machen“

Der Missbrauch der Leih- und Zeitarbeit ist auch in Baden-Württemberg ein großes Problem. Was für das Auffangen von betrieblichen Auftragsspitzen und saisonalen Schwankungen gedacht war, werde von den Arbeitgebern heute oft missbraucht, um Löhne zu drücken und Belegschaften zu spalten, sagte SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid vor dem morgigen Aktionstag des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Auch in Baden-Württemberg finden am morgigen Donnerstag in Betrieben und Verwaltungen viele Aktionen und Veranstaltungen des DGB unter dem Motto „Gute Arbeit – sicher und fair!“ statt. Nils Schmid wird dabei gemeinsam mit dem Konzernbetriebsratsvorsitzenden Uwe Hück morgen ab 9 Uhr vor dem Porsche-Werk in Zuffenhausen den Schulterschluss mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern suchen. „Wir werden den Missbrauch in der Leih- und Zeitarbeit stoppen und Baden-Württemberg zum Musterland Guter Arbeit machen“, erklärte der SPD-Landesvorsitzende.

Rudolf Luz, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Heilbronn und im Regierungsteam des Spitzenkandidaten als Arbeitsminister vorgesehen, wird morgen um „5 vor 12“ vor dem Audi-Werk in Neckarsulm (Tor 6) zu den Beschäftigten sprechen. „Es ist ein gesellschaftlicher Skandal, wenn heute viele Leiharbeiter aufgrund des Lohndumpings so wenig verdienen, das sie damit nicht ihren Unterhalt bestreiten können“, so Luz. „Von Leiharbeitern wird ordentliche Arbeit abverlangt. Also müssen sie auch fair bezahlt werden.“

Der Aktionstag sei ein wichtiges Signal, um zu zeigen, dass ein breites gesellschaftliches Bündnis für Gute Arbeit besteht, so Nils Schmid. „Schluss mit der Zweiklassengesellschaft im Betrieb! Gemeinsam mit den Gewerkschaften wollen wir gleichen Lohn und gleiche Arbeitsbedingungen für gleiche Arbeit durchsetzen. Gute Arbeit oder prekäre Beschäftigung, Mindestlohn oder Dumpinglöhne – auch darum geht es bei der Landtagswahl am 27. März.“

 

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