Nils Schmid: „Es wäre sicher sinnvoll, wenn die Volksabstimmung auch Thema der laufenden Schlichtungsgespräche würde“
Nils Schmid: „Es wäre sicher sinnvoll, wenn die Volksabstimmung auch Thema der laufenden Schlichtungsgespräche würde“
SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid wird heute Abend um 19.45 Uhr auf dem Stuttgarter Marktplatz als Hauptredner zu den Befürwortern des Projekts Stuttgart 21 sprechen. Neben einer klaren inhaltlichen Befürwortung des Projekts werde er dabei auf der Demonstration auch erneut für eine Volksabstimmung zur Befriedung der aufgewühlten Situation eintreten, kündigte der SPD-Chef an. Bereits Mitte September hatte sich Schmid auf dem Stuttgarter Wilhelmsplatz den dort protestierenden Gegnern von S 21 gestellt. Außerdem habe er bereits vor längerer Zeit auch dem Aktionsbündnis angeboten, die Position der SPD dort offiziell vorzustellen.
„Stuttgart 21 ist und bleibt eine einmalige Chance für Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt – für den Nah- und Fernverkehr, für eine nachhaltige Stadtentwicklung, für neue Impulse für Wirtschaft und Arbeitsplätze“, so Schmid. „Aber es fehlt eben ganz erheblich an der Akzeptanz und entzweit Stadt und Land. Mit unserem Weg der Versöhnung wollen wir eine echte und tragfähige Brücke zwischen den gegnerischen Lagern bauen.“
Vor diesem Hintergrund erklärte der SPD-Chef weiter, es wäre „sicher sinnvoll, wenn die Volksabstimmung auch Thema der laufenden Schlichtungsgespräche würde“. Denn eines bleibe eben richtig: „Entweder, der Bahnhof bleibt oben, oder der Bahnhof kommt runter. Ein Bahnhof im Halbparterre wird es nicht geben. Eine Volksabstimmung zur Beantwortung dieser Grundsatzfrage ist für alle die ehrlichste Lösung.“
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René Repasi, MdEP Karlsruhe
Vivien Costanzo, MdEP Offenburg
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