SPD Baden-Württemberg kritisiert „steuerpolitische Achterbahnfahrt“ der Landes-CDU

Veröffentlicht am 16.12.2009 in Landespolitik

Generalsekretär Peter Friedrich: „Mappus macht lieb Kind bei Mutti“

Kurz vor Einbringung des Landeshaushalts hat SPD-Generalsekretär Peter Friedrich den steuerpolitischen Kurs des künftigen Ministerpräsidenten Mappus scharf kritisiert. „Der CDU-Landesvorsitzende hängt am Rockzipfel von Kanzlerin Merkel – und das zum Schaden Baden-Württembergs“, so Friedrich: „Mappus macht lieb Kind bei Mutti“.

Der SPD-General kritisierte dabei die in Aussicht gestellte Zustimmung der Landesregierung zu den schwarz-gelben Steuerplänen der Bundesregierung. Denn durch das steuerpolitische Sofortprogramm der Regierung Merkel werde Baden-Württemberg im kommenden Doppelhaushalt mit rund 671 Millionen Euro zusätzlich belastet. Mit der angekündigten Reform der Einkommenssteuer erhöhe sich der Steuerausfall für die beiden kommenden Jahre auf über 1,1 Milliarden. Und für die Kommunen im Land komme netto noch einmal der gleiche Fehlbetrag hinzu.

„Das ist kein Wachstums-Beschleunigungsgesetz, sondern ein Schulden-Aufbaugesetz“, erklärte Friedrich: „Dieser vorauseilende Gehorsam schadet unserem Land“. Die Vertreter der Landesregierung müssten daher im Bundesrat „klipp und klar“ gegen die schwarz-gelben Steuerpläne stimmen. „Sonst kann man den Haushaltsentwurf des Landes heute schon vergessen.“

Der SPD-Politiker kritisierte in diesem Zusammenhang insbesondere auch die „steuerpolitische Achterbahnfahrt“ der Landes-CDU in den letzten Tagen. Während der amtierende Ministerpräsident Oettinger inzwischen vor weiteren Steuersenkungen warne, spiele der künftige MP Mappus „treu und brav“ den Vorkämpfer für Kanzlerin Merkel. „Herrn Mappus ist sein Platz in der CDU-Hackordnung offenbar wichtiger als die Finanzlage Baden-Württembergs“, so Friedrich. „Oder ist das vielleicht sein Dankeschön für die Entsorgung von Oettinger auf ein unbedeutendes EU-Kommissariat?“

 

Homepage SPD-Landesverband

Abgeordnete der SPD

Ortsverein bei Instagram

 

Instagram:

https://www.instagram.com/spd_wgt/

   

Unsere Landtagskandidaten 2026

Paul Frank ist der SPD-Kandidat für die Landtagswahl, Vanessa Holly ist Ersatzbewerberin. Paul Frank tritt für die SPD im Wahlkreis 69 (Ravensburg) an, zu dem auch Weingarten gehört. 

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

WebsoziInfo-News

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden