Nils Schmid punktet bei der SPD

Veröffentlicht am 09.03.2010 in Pressemitteilungen

KÜRNBACH (zel) – „Aufbruch 2010 – Politik für das neue Jahrzehnt“ legte Dr. Nils Schmid, MdL und seit einigen Monaten Landesvorsitzender der baden-württembergischen SPD, auf Einladung des Biberacher Bundestagsabgeordneten Martin Gerster in der Museumsgaststätte im Bad Schussenrieder Teilort Kürnbach dar. Die rund 50 Anwesenden aus den Kreisen Biberach, Ravensburg und Sigmaringen dankten es ihm mit häufigem Zwischen- und noch stärkerem Schlussapplaus. Wenn er auch noch „weitere Erfahrungen sammeln“ müsse, wie ein Teilnehmer nach dem Treffen sagte, scheint der 36-jährige Schmid doch den Nerv der Sozialdemokraten zu treffen und diese für die Zukunft zu motivieren.

Die SPD stehe für Sozialstaat, Bildung und Infrastruktur, erklärte Schmid, aber erst einmal zu finanzierende Anforderungen habe auch die FDP, die den Staat als eine Art Moloch mit Lizenz zum Geldabknöpfen sehe. „Wir alle sind der Staat, und zumeist werden die Steuereinnahmen grundsolide eingesetzt und darüber demokratisch entschieden“, setzte der SPD-Landesvorsitzende dem Zerrbild entgegen und erteilte weiteren Steuersenkungen eine Absage. „Das geht vor allem zu Lasten der Städte und Gemeinden, die sich’s von den Bürgern über höhere Gebühren für Kindergärten, Büchereien oder Volkshochschulen wieder holen.“
Deshalb habe der Staat auch die Pflicht, sich Daten von Steuerhinterziehern zu besorgen, das sei ein Akt der Notwehr. „Die wahren Datenhehler sind die Schweizer Banken, die mit diesem Wissen von Steuerbetrügern Geschäfte machen.“ Das gab Beifall, ebenso Schmids Aussage, dass Arbeitslosengeldbezieher kein Schuldetikett bekommen dürften, sondern Hilfe, aus der Situation wieder herauszukommen. Er forderte außerdem über die Vergabe von billigen Landesbankkrediten eine aktive Wirtschaftspolitik für den Mittelstand, um den Hochtechnologiestandort Baden-Württemberg angesichts von Auftragsrückgängen von teils zwei Dritteln zu halten. „Ist so eine Firma einmal weg vom Weltmarkt, kommt sie nicht wieder.“ Asiatische Konkurrenten würden dagegen vom Staat gestützt und könnten nach der Krise wieder Aufträge erledigen.
Zwei Bereiche seien für Baden-Württembergs technologische Zukunft lebenswichtig: Entwicklung und Produktion neuer Antriebe fürs Auto und von Anlagen für erneuerbare Energien. „Wer längere Laufzeiten von Atomkraftwerken fordert, hat nichts begriffen von der Energiewirtschaft der Zukunft und deren Arbeitsplatzchancen.“ Das Land brauche eine Regierung, die sich nicht auf der Vergangenheit ausruhe, denn das Wohlstandsfundament zeige erste Risse, stellte der 36-Jährige fest. „Wir müssen die schwarz-gelbe Mehrheit knacken, dann geht ohne die SPD nichts mehr.“ Eine erste Vorentscheidung über die Spitzenkandidatur bei der Landtagswahl 2011 wird möglicherweise schon Ende nächster Woche beim Spitzentreffen der baden-württembergischen SPD fallen.

 

Homepage SPD Kreisverband Ravensburg

Abgeordnete der SPD

Ortsverein bei Instagram

https://www.instagram.com/spd_wgt/

Unsere Landtagskandidaten 2026

Paul Frank ist der SPD-Kandidat für die Landtagswahl, Vanessa Holly ist Ersatzbewerberin. Paul Frank tritt für die SPD im Wahlkreis 69 (Ravensburg) an, zu dem auch Weingarten gehört. 

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

WebsoziInfo-News

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden