Schwäbische Zeitung vom 1.12.2011
Gerd Fuchs zieht in den Gemeinderat ein
WEINGARTEN / SZ - Aus den Kommunalwahlen im Juni 2009 ging er als erster Nachrücker bei der SPD-Fraktion hervor. Nach dem Ausscheiden von Stadträtin Helga Bayha zieht er nun in den Gemeinderat ein: Dr. Gerd Fuchs. „Ich gelobe, …“ – mit dieser Eidesformel wurde der 50-jährige Mediziner zum Beginn der öffentlichen Sitzung am Montag durch Oberbürgermeister Markus Ewald in sein Mandat als Gemeinderat eingeführt.
„Ich freue mich, als Stadtrat nachgerückt zu sein, wenngleich ich das Ausscheiden von Helga Bayha sehr bedaure“, bekennt Gerd Fuchs. Der Gemeinderatsneuling möchte sich nun rasch in das kommunalpolitische Alltagsgeschäft einarbeiten und setzt dabei auf kollegiale und fraktionsübergreifende Zusammenarbeit im Gremium.
Seine künftigen Schwerpunkte sieht der SPD-Mann in der sozialen und ökologischen Weiterentwicklung von Weingarten. Dabei möchte er für alle Probleme ein offenes Ohr haben und den Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Einen besonderen Stellenwert hat für den Mediziner auch die Weiterentwicklung und wirtschaftliche Sicherung des Krankenhauses 14 Nothelfer. Auch für das Fortbestehen der Klosterfestspiele als Aushängeschild Weingartens möchte sich der Kulturliebhaber stark machen.
Gerd Fuchs ist in Ravensburg geboren und aufgewachsen und hat dort auch sein Abitur am Welfengymnasium abgelegt. Nach dem Medizinstudium in Freiburg begann er 1988 am 14 Nothelfer seine medizinische Laufbahn als Arzt im Praktikum. Es folgte eine Weiterbildung zum Facharzt für Rehabilitationsmedizin. Seit knapp zwei Jahren praktiziert Fuchs gemeinsam mit zwei Kollegen am Medizinischen Versorgungszentrum in Tettnang. Wohnhaft ist Gerd Fuchs gemeinsam mit seiner Frau und den beiden Kindern (15 und 17) am Vorderochsen, wo er auf den Anlagen des Tennisclubs auch gerne seine Freizeit verbringt.
(Erschienen: Schwäbische Zeitung vom 01.12.2011)