Mostclub schickt Bindig ins Saugatter

Veröffentlicht am 17.02.2015 in Ortsverein

Schwäbische Zeitung vom 17.02.2015 (Auszug)

„Montagsdemo“ des Mostclubs im Weingartener Ochsen

von Nicolai Kapitz (Auszug)

Bindig muss ins Saugatter

Mit einem dicken Hals auf die Ravensburger stürmte auch Rudolf Bindig nach vorne. Der SPD-Kreisrat schien als Einziger den Begriff „Montags-Demo“ ernst genommen zu haben, denn er hatte ein Schild dabei. „WEGIDO“ stand drauf. „Weingartener gehen in den Ochsen“, übersetzte Bindig, der sich anschickte, gegen alles und jeden zu demonstrieren, der ihm in die Quere kam: gegen Plätzler („das sind Ausländer, die kommen aus Tirol“), gegen Wikinger („auch Ausländer, sind ja aus Norwegen“), gegen Bockstallnarren („die stinken“), gegen die Presse („die schreibt uns immer in den Abgrund“) und gegen Ravensburger („da braucht’s keinen besonderen Grund“). Die obligatorische Fahrt im Saugatter war Rudolf Bindig sicher, mit lautem „LLLLLLLLL“ bedachte die Runde seine Schmähungen.

Die Ravensburger revanchierten sich mit einem Ständchen: Stadtrat Wolfgang Engelberger fragte musikalisch in die Runde, wer aus Weingarten zum „Who-is-Who“ des Schussentals gehört – und wer „bloß wichtig tut.“ Bockstall-Zunftmeister Wolfgang Zimmermann sang ebenfalls: Sein selbst komponiertes Liedchen „Mei Hoimat“ war eine Hommage an Weingarten.

Kein Fasnetsscherz: Polizei stoppt Saugatter nach wenigen Metern

Die Fahrt von Ex-SPD-Bundestagsmitglied Rudolf Bindig mosttrinkend im Holzverschlag endete aber nach wenigen Metern. Am Broner Platz wurde der Wagen mit dem Saugatter von einer Polizeistreife gestoppt. „Unangemeldete Umzugsfahrt“ lautete die Begründung. Kein Scherz: Die Polizei verbot dem Vehikel die Weiterfahrt, weil die Tour vorher nicht mit dem Ordnungsamt abgeklärt worden war. „Versicherungstechnische Gründe“ gaben die Beamten an. „Das gab es noch nie“, waren sich die Gäste im Ochsen einig, als Rudolf Bindig kopfschüttelnd nach nicht einmal fünf Minuten Saugatterfahrt wieder im Gasthaus Platz nehmen musste. „Ich hab denen noch gesagt, das ist 100 Jahre altes Brauchtum“, sagte der Kreisrat. Genutzt hat es nichts, die Polizisten ließen sich nicht umstimmen. Bis dato hat der Mostclub die Fahrt noch nie angemeldet. „Aber wir geloben Besserung“, versprach das Präsidium.

 

SZ vom 17.02.2015 (Auszug)

 

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