Einsatz der Kißlegger SPD für den Erhalt vom Arrisrieder Moos

Veröffentlicht am 11.02.2011 in Presseecho

Wer erinnert sich noch, dass die Existenz des Arrisrieder Mooses, dieses
Kißlegger Juwels, mal Spitz auf Knopf stand?

Auf eine parlamentarische Anfrage der SPD vom 26. März 1975 unter Federführung ihres Leutkircher Abgeordneten Steiner an die Landesregierung gab das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt unter anderem folgende Antwort: „Das Regierungspräsidium hat keinen Abbau genehmigt, sondern die naturschutzrechtliche
Vorentscheidung getroffen, dass Gesichtspunkte des Naturschutzes
einem weiteren Abbau im Eisenharzer Moor – nicht dagegen im
Arrisrieder Moor – entgegenstehen.

(...). Das Arrisrieder Moor ist ein ehemaliges Hochmoor, das durch Entwässerung bereits weitgehend abgestorben ist. Die Landesregierung billigt deshalb die Entscheidung des Regierungspräsidiums
Tübingen.“ Obwohl auch darauf hingewiesen wurde, dass eine eventuelle Genehmigung für den industriellen Abbau durch das Landratsamt erfolgen müsse, verstand die Firma Aurenz dies schon als Freibrief.
Die Stuttgarter Zeitung berichtete damals ja auch, das Naturschutzreferat
des Regierungspräsidiums „habe der Firma ein Ersatzgelände im
Arrisrieder Moor bei Kißlegg angeboten“. Ohne eine Entscheidung abzuwarten, legte die Firma los. Als einige junge SPD-Mitglieder davon Wind bekamen, gab der Ortsverein in der Schwäbischen Zeitung vom 21. Juni 1975 eine Stellungnahme ab, in der es heißt: „Auf einem mehrere Hektar großen Gebiet wurden zahllose Birken und andere Bäume abgeholzt und tiefe Entwässerungsgräben ausgehoben.
Die Kißlegger SPD erwägt die Möglichkeit eines Strafantrags.“
Dieser war dann nicht mehr notwendig, da der Druck aus der Kißlegger
Bevölkerung so groß wurde, das eine sofortige Einstellung der Arbeiten
verfügt wurde und an eine Genehmigung nicht mehr zu denken war.
Und heute? Sanierung mittels 450 000 Euro! Wer sich für die alte Geschichte interessiert:
Die Dokumente werden demnächst auf www.spd-kisslegg. de nachzulesen sein.

Frans-Joris Fabri, Kißlegg Leserbrief

Veröffentlicht in der SZ am 11.2.2011

 

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