Mieten müssen bezahlbar bleiben

Veröffentlicht am 27.10.2014 in Landespolitik

Nils Schmid mit Bundesjustizminister Heiko Maas bei Vorstellung der Mietpreisbreme in Stuttgart

SPD-Landesschef Nils Schmid erläutert in einem Kommentar für VorwärtsEXTRA die Mietenpolitik der SPD.

Die grün-rote Landesregierung macht aktiv Wohnungspolitik: Dieser Tage haben wir beschlossen, die Förderung von Bau, Erwerb und Modernisierung von bezahlbarem Wohnraum in Baden-Württemberg erneut zu erhöhen. Wir werden im Doppelhaushalt 2015/2016 unser Landeswohnraumförderungsprogramm von 63 auf jährlich rund 75 Millionen Euro ausbauen. Damit investieren wir in den beiden kommenden Jahren 150 Millionen Euro in die Wohnraumförderung!

Landesförderprogramm deutlich aufgestockt

Mit rund 75 Millionen Euro jährlich können wir über alle Förderbereiche hinweg bis zu 5.180 Wohneinheiten erreichen. Damit bauen wir das Förderprogramm im Finanz- und Wirtschaftsministerium bereits zum zweiten Mal aus. 2013 und 2014 hatte das Programmvolumen jeweils rund 63 Millionen Euro betragen, während die Wohnraumförderung unter Schwarz-Gelb zuletzt nur 48 Millionen Euro umfasste.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Mietwohnraumförderung. Sie wird von bisher 40 Millionen Euro auf nun 50,5 Millionen Euro angehoben. Denn Menschen mit kleinem Geldbeutel – und dabei insbesondere Familien – sind auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen. Sie dürfen nicht die Last unserer angespannten Wohnungsmärkte tragen. Mit dieser Mietwohnraumförderung können wir künftig rund 2.340 Wohneinheiten statt bisher rund 1750 Einheiten erreichen!

Mietpreisbremse ist Durchbruch für bezahlbare Mieten

Auch die Einigung in der schwarz-roten Bundesregierung auf die Mietpreisbremse ist ein Durchbruch für bezahlbare Mieten. Auf Druck der SPD kann der Vermieter künftig bei Wiedervermietung in angespannten Wohnungsmärkten nicht mehr als zehn Prozent aufschlagen. Wir werden diese Mietpreisbremse schon im Frühjahr 2015 in Baden-Württemberg zur Anwendung bringen.

Und wir gehen im Land sogar noch einen Schritt weiter: Mit der geplanten Kappungsgrenze geben wir Kommunen die Möglichkeit, Mieterhöhungen auch in bestehenden Mietverhältnissen zu deckeln. In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt begrenzen wir so die maximal zulässige Mieterhöhung bei Bestandsmieten auf 15 anstatt auf bisher 20 Prozent in drei Jahren.

Die SPD in Bund und Land gestaltet Wohnungspolitik anstatt nur auf den Markt zu vertrauen. Wir wollen, dass Mieten bezahlbar bleiben!

 

Homepage SPD-Landesverband

Abgeordnete der SPD

Ortsverein bei Instagram

https://www.instagram.com/spd_wgt/

Unsere Landtagskandidaten 2026

Paul Frank ist der SPD-Kandidat für die Landtagswahl, Vanessa Holly ist Ersatzbewerberin. Paul Frank tritt für die SPD im Wahlkreis 69 (Ravensburg) an, zu dem auch Weingarten gehört. 

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

WebsoziInfo-News

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden